Die Rolle der In-situ-Daten bei Copernicus: Überblick, Herausforderungen, Ausblick
Uhrzeit und Raum
Mi., 29.04.2026, 16:30-18:00 // Raum wird noch bekanntgegeben.
Organisation und Moderation
Dr. Christian Schweitzer, Umweltbundesamt
Dr. Saskia Förster, Umweltbundesamt
Katrin Koch, Deutscher Wetterdienst
Dr. Björn Baschek, Bundesanstalt für Gewässerkunde
Hintergrund
Das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus ist auf eine große Vielfalt an In-situ-Daten aus Messungen an Land, auf See und in der Luft angewiesen. Diese bilden eine zentrale Grundlage für die Erstellung und Validierung von Copernicus-Produkten. In Deutschland werden entsprechende Daten in Messnetzen, Forschungsprojekten sowie im Monitoring öffentlicher Einrichtungen für zahlreiche Anwendungsbereiche erhoben. Dennoch stehen sie bislang nicht durchgängig systematisch oder harmonisiert zur Verfügung, was ihren Austausch, ihre Integration und ihre Nutzung für die Erdbeobachtung erschwert.
Die Session bietet einen Überblick über den aktuellen Stand sowie über geplante Weiterentwicklungen der In-situ-Datenerfassung, -bereitstellung und -nutzung im Rahmen von Copernicus und bei nationalen Akteuren. Sie thematisiert fachliche und technische Anforderungen an die Daten, diskutiert zentrale Herausforderungen und zeigt bestehende Lücken auf. Kurzbeiträge aus unterschiedlichen Perspektiven und verschiedenen Anwendungsfeldern führen in das Thema ein und bilden den Auftakt für eine gemeinsame Diskussion mit ausreichend Möglichkeit für Austausch zwischen den Teilnehmenden und Vortragenden.
Impulsvorträge
- Einführung durch die Session-Hosts
- Überblick und Ausblick zur Koordination der Copernicus In-situ Komponente, Stina Gremme, Europäische Umweltagentur (EEA)
- Wissenschaftlich-technische Umsetzung der Copernicus In-situ Koordination: Anforderungen und Herausforderungen, Mikael Rattenborg, Konsulent für EEA
- Bereitstellung integrierter Produkte auf Basis von In-Situ-Messungen am Beispiel CMEMS, Dr. Fabian Schwichtenberg, BSH
- Nationale In-situ-Messnetze: Rolle, Beitrag und Perspektiven des DWD im Copernicus-Kontext, Deborah Niermann, DWD
- Bereitstellung harmonisierter Daten durch globale hydrologische Datenzentren, Dr. Wolfgang Korres, BfG
- Umweltdaten gut auffindbar machen: Wie das Portal umwelt.info entsteht und wie man sich beteiligen kann, Dr. Johannes Vogel, UBA
- Anforderungen und Herausforderungen in einer Landesbehörde an die in-situ Datenerhebung und -bereitstellung, NN (angefragt)
- Datenbereitstellung durch internationale Forschungs- und Messnetzwerke am Beispiel von eLTER, Prof. Dr. Peter Dietrich, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ