Blick von oben, Plan für unten: Aspekte der Satellitendatennutzung für die zivile Sicherheit
Uhrzeit und Raum
Mi., 29.04.2026, 14:30-16:00 // Raum wird noch bekanntgegeben.
Organisation und Moderation
Dr. Alexandra Oberthür
Hintergrund
Die Vortragssession befasst sich mit der Nutzung von Satellitendaten für die zivile Sicherheit und hierbei insbesondere für die polizeiliche Nutzung. Die Reihung der Vorträge ermöglicht es den Zuhörern, sich dem Thema anhand eines praxisnahen Szenarios aus dem Bereich der Tatortarbeit zu nähern. Beleuchtet wird dabei das Zusammenwirken verschiedener Fernerkundungsmethoden. Einen Ausblick auf künftige Möglichkeiten zur dynamischen Nutzung und Evidenzbildung durch die Kombination von Satellitendaten mit anderen Datenquellen bietet der zweite Vortrag. Den Bogen zu weiteren Akteuren der Sicherheitslandschaft spannt der dritte Vortrag mit der Vorstellung eines digitalen Sicherheitsmarktplatzes, der Copernicus-EO-Dienste mit Satellitenkommunikation und KI-gestützten Auswertungsdiensten integriert. Die Vorträge bieten eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Aspekte und die künftigen Entwicklungen der Satellitendatennutzung für die zivile Sicherheit zu diskutieren und zu erfahren, wie diese Technologien in der Praxis eingesetzt werden. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Gelegenheit, im Plenum zu diskutieren und Fragen an die Referenten zu stellen.
Impulsvorträge
- Fernerkundung für die Zivile Sicherheit: Unterstützung polizeilicher Aufgaben, Dr. Monika Gähler, Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
- Resilientes Krisenmanagement durch Copernicus: Integration von EO, SatCom und KI in einem digitalen Sicherheitsmarktplatz, Dr. Christine Gläßer, CGI Deutschland B.V. & Co. KG
- Satellitendaten im Verbund: Dynamische Überwachung und Evidenzbildung für zivile Sicherheit, Dr. Felix Wenk, OHB Digital Connect GmbH