Umweltmonitoring mit Copernicus – wo stehen wir, wo geht die Reise hin?
Uhrzeit und Raum
Mi., 29.04.2026, 14:30-16:00 // Raum wird noch bekanntgegeben.
Organisation und Moderation
Dr. Saskia Förster und Dr. Christian Schweitzer, Umweltbundesamt (UBA)
Hintergrund
In der Session werden aktuelle Ansätze und Entwicklungen vorgestellt, die zeigen, wie Satellitendaten und Copernicus-Datenprodukte ein effektives Umweltmonitoring ermöglichen. Dies reicht von der kommunalen bis zur nationalen Ebene, unter anderem im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK). Im Fokus stehen praxisnahe Lösungen zur Analyse urbaner Hitzeinseln, zu Gründachpotenzialen und zum Grünstrukturmonitoring, zur Ableitung von Klimaanpassungsindikatoren, zum Bodenfeuchtemonitoring sowie zur Erfassung von Umweltveränderungen im Rahmen der Ökosystemrechnung.
Die Beiträge aus Wissenschaft und Praxis zeigen, wie Fernerkundungsdaten die Planung von Klimaanpassungsmaßnahmen verbessern, Ökosystemleistungen messbar machen und die Umsetzung europäischer Umweltziele begleiten. Dabei werden sowohl Herausforderungen wie Datenverfügbarkeit und methodische Weiterentwicklungen als auch die Übertragbarkeit in die behördliche Praxis diskutiert.
Impulsvorträge
- Defizitanalyse mit Hilfe von Copernicus-Satellitendaten, Dr. Annett Frick, LUP - Luftbild Umwelt Planung GmbH
- Datenerfassung und –harmonisierung von urbanen Umweltdaten zur Modellierung von Stressoren, Julius Knopp, Helmholtz - Zentrum für Umweltforschung - UFZ
- Monitoring von naturbasierten Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel: Weiterentwicklung eines Ansatzes zur satellitengestützten Gründacherkennung, Patric Brandt, UBA
- Entwicklung eines hochaufgelösten Bodenfeuchte-Monitoringsystems für Deutschland mit satellitengestützen dynamischen Vegetationsdaten, Dr. Christine Wessollek, TU Dresden
- Ökosystemrechnungen für ein systematisches Umweltmonitoring, Jonathan Reith, Statistisches Bundesamt (Destatis)